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Ist Lightroom kostenlos?

Nein, Lightroom ist nicht kostenlos. Allerdings gibt es eine kostenlose Testversion. Während es zur Lightroom-Version möglich war, das Programm in Form einer Einmalzahlung zu erwerben, hat Adobe mittlerweile auf ein Abo-Modell umgestellt.. Dabei werden folgende Angebote unterschieden:

  • Lightroom: 11,89 € pro Monat
  • Creative Cloud Foto-Abo: Lightroom und Photoshop: 11,89 € pro Monat
  • Creative Cloud: Alle Funktionen: 59,49 € pro Monat

Zusätzlich erhalten Schüler, Studenten, aber auch Azubis und Dozenten rund 65 Prozent Nachlass auf jegliche Anwendungen und Pakete der Creative Cloud.

Wie funktioniert die kostenlose Testversion?

Die Testphase umfasst einen Zeitraum von sieben Tagen. Wird danach keine Kündigung ausgesprochen, wandelt sich die kostenlose Version in ein kostenpflichtiges Abo. Auch bei der Testvariante sind alle Funktionen und aktuellen Updates enthalten, sodass den Interessenten ein genaues und klares Bild der Anwendung vermittelt wird. Allerdings handelt es sich bei der Testversion um eine Desktop-Anwendung, sodass sie nicht auf Smartphones geladen werden kann. Doch es existierten sowohl für IOS als auch für Android kostenfreie Apps der Creative Cloud. Die Nutzung von Lightroom ist aber nur im Rahmen eines Creative Cloud Abonnements möglich. Dabei werden, wie bereits erwähnt, unterschiedliche Pakete für Fotografen, Unternehmen sowie Studenten und Lehrkräfte angeboten.

Kostenlose Alternative zu Lightroom

Als eine kostenlose Open-Source-Alternative gilt Darktable. Die Software ist sowohl mit dem Betriebssystem von macOS als auch mit Microsoft Windows kompatibel. Da Lightroom seit 2017 in Verbindung mit einem Abo-Modell steht und somit konsequent fixe Kosten entstehen, werden mit der kostenlosen Anwendung Darktable diese Fixkosten vermieden.

Weiterhin genießen Nutzer der Software eine umfassende Funktionsvielfalt. Das Programm unterteilt sich in die Ansichten Leuchttisch und Dunkelkammer. Auf dem sogenannten Leuchttisch werden die Bilder erstmals importiert, strukturiert und möglicherweise mit vordefinierten Filtern versehen. Da Darktable nicht destruktiv arbeitet, werden keinerlei Veränderungen an den tatsächlichen Bildern vorgenommen. Im nächsten Schritt lassen sich die Fotos in der Dunkelkammer mit über 50 Modulen bearbeiten und verbessern. Die Optionen unterteilen sich in die Kategorien Farben, Tonwerte, Bildrauschen, Schärfe sowie weitere Möglichkeiten. Die Schritte werden in einem Stapel strukturiert, die zu jedem Zeitpunkt angepasst werden können. Für professionelle Ergebnisse sorgen Überblendmodi sowie die Maskenverwaltung. Die vorgenommenen Bearbeitungen werden in XMP-Dateien gespeichert und sind somit auf andere Fotos anwendbar. Ein weiterer Vorteil, der für Darktable spricht, ist die Community, die sich in der Vergangenheit bereits um die Software bildete. Demnach bekommen Nutzer eine Reihe von Informationen und Tipps für die eigenen Bearbeitungen.

Sowohl die kostenpflichtige Lightroom-Version als auch die kostenlose Darktable-Option bieten eine Reihe von Vorteilen und Funktionen. Somit ist die Entscheidung für ein Programm von den Anwendern individuell, unter Berücksichtigung der genannten Aspekte, zu treffen.

Abo-Modell – Fluch oder Segen?

Als Adobe im Oktober 2017 die Umstellung auf ein Abo-Konzept verkündete, resultierten unterschiedliche Meinungen der Nutzer. Einige stören sich an dem Modell, der Unmut ist groß und die Unsicherheit ebenso. Daher gilt das Konzept als umstritten.

Bei einem Kauf-Modell werden Nutzer, die die Version bereits nach Erscheinen kaufen durch die Bereitstellung weiterer Updates bevorzugt. Anwender, die sich erst gegen Ende für den Kauf entscheiden, fühlten sich möglicherweise betrogen und hinters Licht geführt.

Bei einem entsprechenden Abo-Modell hingegen zahlen alle Nutzer für dieselbe Nutzungsdauer, sodass von einem fairen Konzept gesprochen wird. Außerdem profitieren Anwender, vergleichsweise zur Kauf-Option, von den regelmäßigen Updates, die oftmals nützliche Features mitbringen. Hierfür musste man bei Einmal-Käufen sonst immer bezahlen – hatte aber natürlich die Wahl, ob man die neue Version kauft oder nicht.

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