Makrofotografie – Einstellungen, Ausrüstung & Tipps

Ein Objektiv speziell für Makrofotografie, die passende Kamera, die richtigen Einstellungen oder erforderliches Zubehör. Wer in die Welt der Makrofotografie eintauchen möchte, beschäftigt sich vorab mit vielen unterschiedlichen Themen. Dabei ist für die ersten Ausflüge in die Makrowelt nicht viel erforderlich. Was du wirklich benötigst, erfährst du in dieser Anleitung

Makrofotografie – Was ist das eigentlich?

Bevor wir in die Schlacht um Ausrüstung und Einstellungen einsteigen, wollen wir uns einmal kurz mit der Begrifflichkeit “Makrofotografie” auseinandersetzen.

Die Theorie – der Abbildungsmaßstab

Bekanntermaßen gibt es in Deutschland natürlich Regelungen und Normen für sehr viele Dinge – und tatsächlich auch für die Makrofotografie. Die DIN 19040 aus dem Jahr 1979 legt fest, dass alles im Maßstabsbereich von 1:10 bis 10:1 als Makro- bzw. Nahaufnahme gilt.

Was genau der Abbildungsmaßstab bedeutet, darauf wollen wir an dieser Stelle noch nicht eingehen. Das schauen wir uns weiter unten an.

Die Praxis der Makrofotografie – Erlaubt ist, was gefällt

Denn die Theorie ist eigentlich erst einmal egal. In der Praxis handhabe ich persönlich es so: Erlaubt ist, was gefällt. Du musst nicht hergehen und darauf achten, dass der Maßstab in der Makrofotografie gemäß DIN 19040 exakt eingehalten wird.

Ich definiere Makrofotografie als eintauchen in neue Welten. Details, die wir sonst unbeachtet am Wegesrand liegen lassen, können plötzlich super spannend werden. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viele Fotomöglichkeiten ein Stück Waldboden mit 5 x 5 Metern ergeben kann.

Man kann auf dieser kleinen Fläche Stunden verbringen, um Äste, Blätter oder Moose zu fotografieren. Und jede Jahreszeit bringt noch einmal ihre eigenen Motive mit. Die Frühblüher (Schneeglöckchen, Märzenbecher usw.) am Jahresanfang, Insekten im Sommer, Pilze im Herbst oder Schneeflocken im Winter.

Sobald ich anfange, mich mit kleinen Details zu beschäftigen, die vorher für mich eigentlich nicht sichtbar waren, weil ich den Dingen davor keine Aufmerksamkeit geschenkt habe, bin ich persönlich angekommen: In der wunderbaren Welt der Makrofotografie.

Und dahin möchte ich dich gerne mitnehmen 🙂

Ausrüstung

Makrofotografie AusrüstungNeue Ausrüstung kann Spaß machen und den fotografischen Horizont erweitern. Manchmal kann sie auch Motivator sein – oder dich im schlechten Fall in deiner Kreativität unbewusst einschränken.

Tatsächlich braucht es nicht direkt die neueste und beste Ausrüstung, um mit der Makrofotografie zu starten. Dennoch möchte ich dir einen Überblick darüber geben, welche Möglichkeiten es gibt, um bestens ausgerüstet mit der Makrofotografie zu starten.

Kamera

“Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.” Ich kann dieses Zitat ja ehrlich gesagt schon selbst nicht mehr hören bzw. lesen 😉 Aber es ist leider wahr.

Du benötigst erst mal keine spezielle Kamera. Für deine ersten Gehversuche in der Makrofotografie könntest du sogar mit deinem Smartphone losziehen! Die dort verbauten Kameras haben bereits oftmals eine sehr niedrige Naheinstellungsgrenze.

Manche Kamera-Apps bieten dir sogar die Möglichkeit manuell den Fokus einzustellen. So musst du dich nicht mit einem Autofokus rumschlagen, der nicht so wirklich greifen will.

Zusätzlich kannst du dir für schmales Geld noch ein günstiges Makroobjektiv in Form eines Clips vor die Linse klemmen, um in noch größere Abbildungsmaßstäbe einzutauchen. Ich habe damit wirklich gute Erfahrungen gemacht und führe selbst bei kleineren Spaziergänge die Linse immer mit, um kleinere Insekten oder Pflanzen zu fotografieren.

Makrofotografie Smartphone

Grüner Scheinbockkäfer (OEDEMERA NOBILIS), fotografiert mit meinem Smartphone

Klar, die Schärfe ist nicht ganz so gut und die Einsatzmöglichkeiten manchmal eingeschränkt, aber trotzdem eine tolle Möglichkeit, um günstig in die Makrofotografie einzusteigen

Solltest du bereits über eine bessere Kamera wie eine Systemkamera oder Spiegelreflexkamera verfügen, ist das natürlich optimal. Mit diesen Kameras wirst du langfristig die besten Ergebnisse erzielen. Denn hier bekommst du oftmals eine hervorragende Bildqualität und hast zudem den Vorteil, dass du das Objektiv wechseln kannst – dazu gleich mehr.

Zu Beginn kannst du aber erst einmal mit der Ausrüstung losziehen, die dir schon zur Verfügung steht. Sammle damit erste Erfahrungen, prüfe ob dir das Thema langfristig taugt und falls ja: Mache dir Gedanken über eine Systemkamera (DSLR oder DSLM) mit Makroobjektiv.

Makro-Objektiv kaufen – darauf solltest du achten

makroobjektiv

(c) Nikon GmbH

Bei Bridgekameras ist die Sache klar: Da hier das Objektiv fest mit dem Gehäuse verbaut ist, brauchst du dir über ein Makro-Objektiv keine Gedanken machen.

Anders ist es bei Systemkameras. Diese bieten dir die Möglichkeit das Objektiv zu wechseln. Du kannst diese Gelegenheit nutzen und spezielle Makroobjektive etwa mit einem Abbildungsmaßstab 1:1 verwenden.

Mit meiner Nikon D7100 verwende ich z.B. das Nikkor Micro 105 mm AF-D. Zwar schon ein älteres Objektiv mit sicherlich nicht dem schnellsten Autofokus, allerdings hat es immer noch eine hervorragende Abbildungsqualität. Man kann es gebraucht für ~300 Euro kaufen.

Aber es braucht für die Makrofotografie nicht unbedingt einen Abbildungsmaßstab von 1:1.

Du kannst zu Beginn auch mit deinem Teleobjektiv losziehen, falls du eh eines in der Fototasche hast. Auch wenn dieses nur auf einen Abbildungsmaßstab von vielleicht 1:4 kommt, kann man damit schon arbeiten. Oder wir verwenden Zwischenringe – dazu später mehr.

Der Abbildungsmaßstab

Klassischerweise steht der Abbildungsmaßstab von 1:1 als eine Art Synonym für Makrofotografie. Der Abbildungsmaßstab von 1:1 bedeutet, dass z.B. ein Schmetterling auf dem Kamerasensor genauso groß erscheint, wie er in Wirklichkeit ist.

Alternativ kann man auch fragen, wie oft das fotografierte Objekt auf das Bild passt.

Der Abbildungsmaßstab gibt also das Verhältnis von Bildgröße zu Gegenstandsgröße wieder. Bei einem Verhältnis von 1:2 ist der Abbildungsmaßstab kleiner als 1 (1 geteilt durch 2 = 0,5).

Anders gesagt ist die Bildgröße kleiner als die Größe des Gegenstandes (1 ist kleiner als 2), der Gegenstand wird verkleinert abgebildet (halb so groß bei 1:2).

Bei einem Abbildungsmaßstab 2:1 ist die Bildgröße größer als die Gegenstandsgröße. Damit wird der Gegenstand vergrößert abgebildet (doppelt so groß).

Wird das Objekt übrigens größer abgebildet, als es wirklich ist (also z.B. Maßstab 2:1), spricht man auch von der Mikrofotografie.

Kleiner Hinweis: Zu Beginn habe ich auf die DIN 19040 hingewiesen (alles im Maßstabsbereich von 1:10 bis 10:1 gehört zur Makrofotografie). Diese Regelung legt sich so mancher Objektivhersteller zu seinen Gunsten aus und verwendet das Wort Makro-Objektiv in der Produktbezeichnung. Gemäß der DIN auch alles korrekt, nicht immer verbirgt sich jedoch dahinter der Abbildungsmaßstab 1:1.

Dies ist auch nicht weiter tragisch, du brauchst nicht zwingend einen Abbildungsmaßstab von 1:1 oder größer (auch wenn dieser faszinierende Einblicke erlaubt). Du solltest dir dessen nur bewusst sein. Wenn du speziell nach einem Objektiv mit dem Abbildungsmaßstab 1:1 suchst, solltest du nicht alleine darauf vertrauen, dass in der Produktbezeichnung “Makro-Objektiv” steht. Prüfe ganz genau, welcher Abbildungsmaßstab in den technischen Daten angegeben ist.

 

Die Naheinstellgrenze und optimale Brennweite

makro-fotografie

Ein spannender Parameter fürs Verständnis im Zusammenhang mit dem Abbildungsmaßstab ist die Naheinstellgrenze. Diese sagt im Kern aus, wie nah du dich mit dem Objektiv der Blume maximal nähern kannst, um diese noch scharfstellen zu können.

Typische Werte für Normalobjektive (~50mm) liegen hier im Bereich von 30 cm, bei Teleobjektiven je nach Brennweite bei 50 cm bis 1m. Mit einem 1:1-Makroobjektiv kommst du entsprechend viel näher ran, um die Blume lebensgroß abzubilden.

Du bekommst also einen größeren Abbildungsmaßstab, wenn du dich mit einem 60 mm Objektiv bis auf wenige Zentimeter nähern kannst, als wenn du mit einem 300 mm Objektiv einen Meter Abstand halten musst.

Allerdings geht das auch mit einem Problem einher: Schmetterlinge, Libellen & Co. lassen einen nur selten nah ran und flüchten vorher (die sogenannte Fluchtdistanz) – es sei denn sie befinden sich in der Kältestarre.

Ein 60 mm-Makroobjektiv ist daher für Insekten nicht ganz optimal (für Pflanzen natürlich kein Problem). 100 mm eignen sich schon deutlich besser und eröffnen viele Möglichkeiten, mit einem 180 mm-Makroobjektiv kann man auch bei besonders ängstlichen Zeitgenossen Erfolg haben.

Nahlinsen für Objektive

Nahlinsen (auch Makrolinsen genannt) für Objektive funktionieren im Handling wie ein Filter: Sie werden einfach vor das Objektiv geschraubt (Filterdurchmesser des Objektives beim Kauf beachten!) und vergrößern anschließend den Abbildungsmaßstab des eingesetzten Objektives.

Sie stellen damit eine günstige Alternative dar, um mit vorhandenen Objektiven noch tiefer in die Makrowelt einzutauchen. Allerdings habe ich damit eher bescheidene Erfahrungen gemacht, da hier Schärfe verloren geht. Insbesondere die Randbereiche verlieren stark an Abbildungsqualität.

Was du außerdem wissen solltest: Bei dem Einsatz einer Nahlinse geht die Möglichkeit zur Fokussierung auf “Unendlich” verloren. Weit entfernte Objekte können also nicht mehr fokussiert werden. In der Praxis kein Drama (einfach Nahlinse wieder entfernen), aber ein Makroobjektiv hat hier natürlich den Vorteil, dass es den vollen Bereich problemlos fokussieren kann – von ganz nah bis unendlich. Du ersparst dir somit das ständige wechseln.

Für mich sind Nahlinsen dann eine akzeptable Lösung, wenn ich an meiner Kamera das Objektiv nicht wechseln kann, wie z.B. bei einer Bridgekamera. 

Du solltest allerdings auf Nahlinsen verzichten, wenn du an deiner Kamera das Objektiv wechseln kannst. Selbst wenn kein Makroobjektiv zum Einsatz kommt, würde ich als kostengünstige Lösung zu Zwischenringen greifen.

Zwischenringe

Zwischenringe sind für mich die Alternative, wenn es um einen kostengünstigen Einstieg in die Makrofotografie geht. Sie werden zwischen Kamera und Objektiv geschraubt und vergrößern dadurch einfach den Abstand zwischen Objektiv und Kamerasensor. Da Zwischenringe im Gegensatz zu Nahlinsen ohne optische Elemente (Glas) funktionieren, wird die Abbildungsleistung des Objektives weitestgehend erhalten.

Als Nachteile sei hier anzuführen, dass – wie auch bei Nahlinsen – nicht mehr auf Unendlich fokussiert werden kann. Außerdem kann die Lichtstärke abnehmen.

Es gibt hier schon günstige Sets für ca. 15 Euro. Bei diesen ist aber oftmals keine Übertragung der Automatiken (Belichtung, Autofokus etc.) möglich. Zwischenringe mit entsprechenden Anschlüssen liegen hier im Bereich von ~60 Euro. Prüfe hier am besten vorab im Einzelfall, was es für deine Kamera gibt.

Balgengerät

Genau wie auch Zwischenringe vergrößern Balgengeräte den Abstand zwischen Objektiv und Kamerasensor. “Im freien Feld” finde ich persönlich diese aber unpraktischer in der Handhabung als Zwischenringe. Zudem liegen Balgengeräte preislich über Zwischenringen (ein Balgengerät mit Übertragung der Automatiken kann schnell mal über 400 Euro kosten).

Retrostellung mit dem Retroadapter

Auch die Retrostellung ermöglicht hervorragende Ergebnisse in der Makrofotografie. Wer z.B. über ein Kitobjektiv (18-55 mm oder ähnlich) verfügt, der kann mit einem günstigen Retroadapter (auch Umkehrring genannt) schon für ~15 Euro hervorragende Ergebnisse erzielen.

Hier wird über einen Adapter das Objektiv ganz einfach verkehrt herum auf die Kamera geschraubt. Sieht zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig aus, ist aber eine tolle Sache für günstige Makrofotografie.

Hinweis: Aber auch hier gehen natürlich wieder jegliche Automatiken (Autofokus, Belichtungsmessung, Blendeneinstellung) verloren und es muss hier manuell gearbeitet werden.

Stativ

Stativ Makrofotografie

Manche Makrofotografen sehen ihr Stativ als unverzichtbaren Bestandteil ihrer Kamera an, um das Maximum an Schärfe zu erreichen. Denn je tiefer wir in die Makrowelt eintauchen, desto mehr verstärken wir durch die Vergrößerung auch unsere natürliche Bewegungen verursacht durch atmen, zittern usw.

Wichtig bei Stativen für die Makrofotografie ist, dass du möglichst bodennah arbeiten kannst. Eine Mittelsäule sollte – falls vorhanden – also entfernbar sein, damit du mit dem Stativ so tief wie nur möglich arbeiten kannst, falls du auf einer Wiese Blumen oder Insekten fotografieren möchtest.

Für mich hat es sich auch bewährt, mit Mini-Stativen zu arbeiten. Denn sobald ich in einer Blumenwiese bin, Orchideen fotografieren möchte o.ä., möchte ich natürlich möglichst wenig Schaden anrichten. Und je größer das Stativ, desto größer auch die Möglichkeit, dass ich mit den Stativbeinen Schäden an der Vegetation anrichte.

Ich persönlich hatte mir damals das Slik Sprint Mini II geholt, später kam auch das Rollei Compact Traveler Mini M-1 auf den Markt, das oft eingesetzt wird und anscheinend eine gute Alternative zu einem fairen Preis ist.

In der Praxis fotografiere ich aber auch sehr oft ohne Stativ. Denn so bin ich viel flexibler unterwegs und kann innerhalb kürzester Zeit den Blickwinkel verändern ohne Stativ und Kamera neu ausrichten zu müssen. Denn dem Schmetterling, der emsig auf der Blüte umher krabbelt, ist es oftmals egal, ob ich denn mein Stativ jetzt schon in Position gebracht habe oder nicht – da muss es oft schnell gehen.

Manchmal genügt es auch schon den Bildausschnitt um wenige Zentimeter zu verändern, um ganz Lichtstimmungen einzufangen oder neue Bildwirkungen durch den Perspektivenwechsel zu erzeugen. Mit einem Stativ ist es oftmals schwieriger hier frei zu agieren oder den gewünschten Bildausschnitt wirklich mit dem Stativkopf “festzunageln”.

Trotzdem kann es natürlich Sinn machen mit dem Stativ zu arbeiten: Etwa wenn es um maximale Schärfe geht.

Fernauslöser

Wenn ich mit einem Stativ arbeite, habe ich bei der Makrofotografie auch immer meinen Fernauslöser dabei. Hier ziehe ich persönlich die Auslöser mit Kabelverbindungen den Infrarot-Auslösern vor. Denn je nachdem wo der Sensor für den Infrarot-Auslöser an deiner Kamera ist, kann es mühselig werden mit diesem zu arbeiten.

Befindet er sich bspw. lediglich vorne neben dem Objektiv, kannst du von hinten keine Aufnahmen machen – der Fernauslöser muss von vorne auf die Kamera zeigen.

Einen günstigen Kabelauslöser bekommst du oft schon für 10 bis 15 Euro. Für 30 bis 40 Euro bekommt man schon gute programmierbare/einstellbare Fernauslöser – falls man diesen später z.B. für die Sternenfotografie oder andere Felder einsetzen möchte.

 

Die richtigen Kameraeinstellungen in der Makrofotografie

Blende 8, ISO 100 und Belichtungszeit von 1/200? Ganz so einfach ist es natürlich nicht – es gibt hier logischerweise keine Universalformel.

“Kritisch” ist bei der Makrofotografie immer die Blende. Das macht sie wohl zum bestimmenden Element bei der Auswahl der Kameraeinstellungen.

Denn je offener die Blende ist (z. B. Blende 1:2,8), desto geringer wird die Tiefenschärfe.

Bei geschlossener Blende nimmt die Tiefenschärfe zu, allerdings fällt weniger Licht auf den Sensor (du musst die ISO erhöhen oder eine längere Belichtungszeit wählen) und der Bildhintergrund gewinnt an Schärfe. Achte daher am Anfang besonders auf zwei Punkte

Ist die Blende zu weit geöffnet, kann es passieren, dass wichtige Bildbereiche unscharf sind. So kann es z.B. sein, dass der hintere Bereich des Käfers scharf, der vordere Bereich unscharf abgebildet wird. Denn in der Makrofotografie befindet sich der Schärfebereich oftmals innerhalb weniger Millimeter.

Schließt du die Blende, wird der Schärfebereich größer. Ist die Blende aber zu weit geschlossen, verlieren wir das, was ja die meisten von uns insgeheim alle haben wollen: Ein richtig sahnig-cremiges Monster-Bokeh 🙂

Aber keine Angst, in der Makrofotografie hast du quasi eine Bokeh-Garantie. Da der Schärfebereich eben so gering ist, kannst du immer noch ein gutes Stück abblenden.

Wie viel genau, das lässt sich pauschal nicht sagen. Es hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab: Wie nah bist du am Objekt dran, wie tief muss die Schärfeebene sein (fotografierst du die Libelle von der Seite oder von vorne?) und natürlich auch wie viel von dem Objekt willst du im scharfen Bildbereich haben – nicht alles muss schließlich zwingend scharf sein. Dank der künstlerischen Freiheit obliegt es ganz dir, wie du das Bild ausgestalten möchtest 🙂

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